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Directory Of Year 1978, Issue 2
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Das Institut für die Bauernbewegung in Guangdschou

Year:1978 Issue:2

Column: Artikel

Author: Von Jung Wen

Release Date:1978-03-01

Page: 35-38

Full Text:  


Das ehemalige Institut für Bauernbewegung in Guangdschou ist heute ein Museum.

Das ehemalige Institut für Bauernbewegung in Guangdschou ist heute ein Museum.

Ein halbes Jahrhundert zuvor, während des Ersten Revolutionären Bürgerkrieges (1924—27) war Vorsitzender Mao Leiter des Instituts für die Bauernbewegung in Guangdschou (Kanton). In diesem Institut wurden Organisatoren für die aufbrandende Bauernbewegung ausgebildet. Das Studium dauerte fünf Monate lang. In den damaligen Institutsgebäuden, wo Avantgardisten des Proletariats geschult wurden, ist heute ein Museum untergebracht.

Hintergrund

1923, nach ihrem III. Parteitag, half die Kommunistische Partei Chinas Sun Yat-sen[注释1] dabei, die Kuomintang zu reorganisieren. Er brachte die Zusammenarbeit zwischen der Kuomintang und der Kommunistischen Partei zustande. Eine revolutionäre antiimperialistische, antifeudalistische Einheitsfront wurde gebildet. Dadurch wurde die Entwicklung der Arbeiter- und Bauernbewegung im ganzen Land beschleunigt. Die Bauern waren die Hauptkraft der demokratischen Revolution. Im Frühjahr 1925 ging Vorsitzender Mao aufs Land in den Kreis Hsiangtan. Er besuchte auch andere Kreise in der Provinz Hunan und führte persönlich Untersuchungen über die angetroffenen Bedingungen durch. Sein Ziel dabei war, die Bauern aufzurütteln, Bauernverbände zu organisieren und die Bauernbewegung zu fördern. Gestützt auf seine Erfahrungen analysierte er, wie das Proletariat die Bauern in der Revolution führen müsse.

Die Revolution nahm eine schnelle Entwicklung. Rechte in der Kuomintang schmiedeten Ränke, um die Führung in der Revolution an sich zu reißen. Sie versuchten die Einheitsfront zu Fall zu bringen und die Zusammenarbeit zwischen KPCh und Kuomintang zu untergraben, Rechte Opportunisten in der KPCh, angeführt von Tschen Du-hsiu, dem damaligen Generalsekretär der KPCh, machten sich zum Sprachrohr der Rechten der Kuomintang. Sie waren dagegen, den revolutionären Kampf der Bauern zu unterstützen. Sie vertraten, die Bauernbewegung ginge ,,zu weit“, sei ,,sehr schlimm“. So kapitulierten sie vor den Kuomintang-Rechten, griffen die Revolution an und versuchten die Massen vom Aufstand abzuhalten.


Klassenzimmer

Klassenzimmer

Die proletarische Führung der Revolution mußte behauptet, ihre Kräfte verstärkt werden. Das Institut war im Juli 1924 eröffnet worden, um Bauern zu Organisatoren für die Bauernbewegung in der Provinz Guangtung auszubilden. Auf die Initiative des Vorsitzenden Mao hin wurde aus diesem Institut eine Kaderausbildungsstätte für das ganze Land. Er wurde dessen Direktor. Im Mai 1926 gab es dort 327 Studenten aus 20 Provinzen und Regionen. Der kämpferische, proletarische Charakter dieses Instituts kann an der Zusammensetzung der Studenten, dem Lehrziel, den Lehrinhalten, der Lehrmethode und dem Lebensstil abgelesen werden. Unter den Lehrern waren einige der besten Kader der KP Chinas: Tschou En-lai, Hsiao Tschu-nü, Peng Pai und Yün Dai-ying.


Marxistisch-leninistische Werke, die als Studienmaterial dienten

Marxistisch-leninistische Werke, die als Studienmaterial dienten


Die vom Vorsitzenden Mao unter dem Titel ,,Die Bauernfrage“ herausgegebene Broschürenserie

Die vom Vorsitzenden Mao unter dem Titel ,,Die Bauernfrage“ herausgegebene Broschürenserie

Klassenkampf an erster Stelle

Am wichtigsten war das Studium des Marxismus-Leninismus, das den Studenten eine Grundlage für die Theorie des Klassenkampfes vermittelte und ihnen half, eine proletarische Anschauung zu entwickeln. Vorsitzender Mao setzte dies an die erste Stelle, wenn er über die Bauernfrage in China, über das ,,Erziehungswesen auf dem Land“ oder über Geographie eine Vorlesung hielt.

Als er die Grundgedanken in seiner ,,Analyse der Klassen in der chinesischen Gesellschaft“ erklärte, betonte er zuerst: ,,Wer sind unsere Feinde? Wer sind unsere Freunde? Das ist eine Frage, die für die Revolution erstrangige Bedeutung hat.“

Um den Studenten zu zeigen, wie man wirkliche Freunde von wirklichen Feinden unterscheidet, machte er eine tiefgehende marxistische Analyse der wirtschaftlichen Stellung und politischen Einstellung aller Klassen und Schichten in der chinesischen Gesellschaft.

Als er über die Beziehungen zwischen den Klassen und Schichten in der chinesischen Gesellschaft sprach, verglich er dies mit einer Pagode und zeichnete es an der Wandtafel auf. Er sagte, daß Arbeiter, Bauern und Kleinbourgeoisie das Fundament der Pagode seien. Sie waren am zahlreichsten, am meisten unterdrückt und ausgebeutet und lebten unter den schwierigsten Bedingungen. Direkt auf ihnen lasteten die Grundherrenklasse und die Kompradorenbourgeoisie[注释2]. Diese waren zahlenmäßig nicht so stark. Darüber kamen in der Pagode korrupte Beamte, örtliche Despoten und üble Vornehme. Ganz oben an der Spitze der Pagode standen dann die Imperialisten.

Vorsitzender Mao betonte, daß die Ausbeuterklassen zwar gewalttätig seien, aber gering in der Anzahl. Einheit bedeute Stärke, sagte er, ein einzelnes Eßstäbchen könne leicht zerbrochen werden, ein Bündel Eßstäbchen nicht. Solange die arbeitenden Massen sich vereinen und kämpfen würden, seien sie in der Lage, die Bürde, die auf ihnen lastet, abzuwerfen.

Mit einfachen Worten stellte er seine Untersuchungsergebnisse dar und analysierte eingehend die Rolle der Bauern in der chinesischen Revolution. Das Land und die anderen Reichtümer der Grundherren waren nicht vom Himmel gefallen, sondern wurden und waren akkumuliert worden, indem man die Pächter und Landarbeiter ausbeutete. Die Bauern plackten sich das ganze Jahr über ab, hatten aber nie genug zu essen. Wenn sie dieses erbärmliche Leben nicht länger würden ertragen können, würden sie sich zu einer Revolution erheben. Da die Bauern 80% der chinesischen Bevölkerung ausmachten, waren sie die Hauptkraft der chinesischen Revolution. Diese Revolution würde nur siegen, wenn die Bauern vom Proletariat geführt würden.

Anschauliche Bilder und Analysen, die auf dem wirklichen Leben basierten, halfen den Studenten Klarheit darüber zu gewinnen, ,,daß alle mit den Imperialisten im Bund Stehenden — die Militärmachthaber, die Bürokraten, die Kompradorenklasse und die Klasse der großen Grundherren sowie der zu ihnen gehörige reaktionäre Teil der Intelligenz — unsere Feind sind. Das Industrieproletariat ist die führende Kraft unserer Revolution. Das ganze Halbproletariat und Kleinbürgertum sind unsere engsten Freunde. Was die schwankende mittlere Bourgeoisie betrifft — deren rechter Flügel unser Feind und deren linker Flügel unser Freund sein kann —, so müssen wir stets auf der Hut vor ihr sein und dürfen ihr nicht erlauben, an unserer Front Verwirrung zu stiften.“ Durch die Ausführungen des Vorsitzenden Mao begriffen die Studenten die Natur, das Ziel, die Antriebskraft, Aufgaben und Zukunft der Revolution.

Neue Lehrmethoden

Die Lehrmethoden im Institut zielten darauf ab, die Initiative der Studenten zu entwickeln und sie zum Denken zu ermutigen. Die Unterweisungen im Klassenzimmer waren eng mit dem aktuellen Klassenkampf verbunden. Die Studenten wurden zur Kritik an der Ideologie der Ausbeuterklassen angeleitet. Dies half ihnen auch dabei, persönlich einen eindeutigen Standpunkt zu beziehen. Im Laufe des Unterrichts ,,Erziehungswesen auf dem Land“ zum Beispiel half man den Studenten zu erkennen, daß der konfuzianische Lehrsatz ,,Alle Beschäftigungen sind minderwertig, nur das Bücherstudium ist hoch einzuschätzen“ ein Mittel war, um die reaktionäre Herrschaft aufrechtzuerhalten. 95% der Dorfbevölkerung waren ,,niedrigstehende“ Leute. Sie waren arm und unterdrückt. Die ,,hochstehenden“ Leute, die reich und müßig waren und die anderen unterdrückten, machten nur 5% aus. Die reaktionären herrschenden Klassen hatten über Jahrhunderte hinweg diese Doktrin gepredigt, um die ,,Niedrigstehenden“ niederzuhalten. Aufgabe des Erziehungswesens auf dem Land war es, die ,,Niedrigstehenden“, die Bebauer des Landes, zu erziehen, ihnen zu helfen, die Wurzeln ihrer Misere zu erkennen und sie zu revolutionären Aktionen wachzurütteln.


Arbeits- und Schlafzimmer des Vorsitzenden Mao

Arbeits- und Schlafzimmer des Vorsitzenden Mao

Der Unterricht in Geographie war mit dem laufenden politischen Kampf verknüpft. Außer den physikalischen Bedingungen, Ressourcen und Produkten der verschiedenen Provinzen studierten die Studenten die allgemeinen politischen und wirtschaftlichen Bedingungen dort, die Beziehungen zwischen den Klassen auf dem Land und, wie die imperialistischen Mächte versuchten, China unter sich aufzuteilen. So kamen sie schließlich zu der Einsicht, daß der Kampf gegen Feudalismus und Imperialismus absolut notwendig war.

Man las marxistisch-leninistische Werke, ergänzt von progressiven Büchern und Zeitschriften. Zuerst listete der Lehrer auf, was die wichtigsten Fragen in den Büchern waren. Dann lasen die Studenten das Wesentliche und suchten die Antworten. Der Lehrer wählte die besten Antworten aus, machte notwendige Verbesserungen und schlug sie an der Wand an, so daß es jeder lesen und dadurch die eigenen Antworten verbessern konnte.

Um die Theorie auf die Praxis anzuwenden, waren die Studenten je nach ihren Heimatorten in 13 Gruppen organisiert. Sie studierten viele Problemkreise, zum Beispiel die Pachtgelder und ihr Ursprung, Steuern, der Kampf um die Reduzierung oder Abschaffung der Pacht, die Stärke der Heimwehren der Grundherren, Bauernorganisationen und die Stellung der Frau. Die Studenten schrieben Berichte über ihre eigenen Untersuchungen. Diese wurden in einer Broschürenserie unter dem Titel ,,Die Bauernfrage“ herausgegeben. Es war ein Leitfaden für das Studium und für die spätere Arbeit in der Bauernbewegung.

Prüfungen hatten den Zweck, das Denken anzuregen. Den Studenten lagen die Fragen vorher vor: ,,Wie stark werden die Bauern an bestimmten Orten ausgebeutet? Wie organisieren sich die Bauern, um gegen die Ausbeutung zu kämpfen? Auf welche Weise soll man die Sabotage der Einheitsfront von Kuomintang und KPCh durch die Rechten der Kuomintang einschätzen?“ Die Studenten sahen Materialien durch, diskutierten untereinander und fanden so die Antworten.

Kämpferisches Leben

Vorsitzender Mao hatte die Vergangenheit und Gegenwart der chinesischen Revolution analysiert. Er betonte, daß der bewaffnete Kampf ein Klassenkrieg war, wo Schwert gegen Schwert und Gewehr gegen Gewehr standen. Ohne bewaffnete Macht würden die Bauern sicher hingeschlachtet werden. In der chinesischen Revolution konnte die politische Macht nur durch den bewaffneten Kampf errungen werden.

Tschou En-lai hielt Vorlesungen über militärische Fragen und über die Bauernbewegung. Er erklärte anhand konkreter Lebensumstände den Zusammenhang zwischen dem bewaffneten Kampf und der Bauernbewegung und half den Studenten so, die militärischen Ideen des Vorsitzenden Mao zu verstehen.

Das militärische Training leitete eine Spezialabteilung an. Es nahm ein Drittel der Studienzeit ein. Das Leben war militärisch organisiert. Offiziere hatten die Aufsicht darüber. Die Studenten zogen ihre Uniformen an, schulterten ihre Gewehre, marschierten zum Übungsplatz und sangen: ,,Nieder mit den imperialistischen Mächten.“ Sie lernten alles für den bewaffneten Kampf Notwendige. Sie nahmen am Wachdienst teil, waren bei der Patrouille, traten zum Appell an und machten Nachtübungen. Manchmal machten sie Schießübungen in der Nähe eines Arsenals bei Guangdschou.


Schlafsaal der Studenten

Schlafsaal der Studenten

Einfaches Leben

Das einfache Leben im Institut bereitete die Studenten auf den zukünftigen harten Klassenkampf vor. Vorsitzender Mao legte Gewicht auf Fleiß und Sparsamkeit. Er selbst war dafür beispielhaft.

Ein kleiner einfacher Raum, im Ostflügel des Instituts, war sein Arbeits- und Schlafzimmer. Ein einfaches Holzbett mit einem Moskitonetz, zwei Bambuskisten am Fußende des Bettes, ein einfacher Schreibtisch, ein altes Bücherregal waren die ganze Einrichtung.

Der Vorsitzende Mao kümmerte sich aber persönlich um das materielle Wohlergehen der Studenten. Auf seinen Vorschlag hin half ein Studentenkomitee der Institutsabteilung für Allgemeine Angelegenheiten bei der Verpflegung und bei anderen Dingen. Die Schlafsäle, wenn auch eng, waren sauber und ordentlich. Die Studenten flochten ihre eigenen Strohsandalen, flickten ihre Kleidung, schrieben Studienmaterial ab oder vervielfältigten es. Sie aßen einfach und gaben das, was von ihrem Essensbudget übrigblieb, für Bücher und Zeitschriften aus, um den Marxismus-Leninismus noch besser studieren zu können. Obwohl die Studenten ein hartes und einfaches Leben führten, waren sie von revolutionärem Optimismus erfüllt. Sie lernten revolutionäre Lieder, malten Propagandaplakate und trieben Sport. Am Samstagabend versammelten sie sich, sangen Lieder oder führten Szenen aus verschiedenen Lokalopern auf.

Revolutionäre Praxis

Die Gesellschaft wurde zum Klassenzimmer. Die Studenten nahmen direkt an den aktuellen Kämpfen gegen Imperialismus und Feudalismus teil.

Am ersten Jahrestag des Massakers vom 23. Juni 1925[注释3] ging das ganze Institut zu einer antiimperialistischen Demonstration. In der flimmernden Hitze marschierten sie mit roten Fahnen und riefen Parolen wie ,,Nieder mit dem Imperialismus“, ,,Nehmt die ausländischen Konzessionen zurück“. Von allen Seiten strömten Menschen hinzu. Ein mächtiger Demonstrationszug marschierte zu der Stelle, wo ein Jahr zuvor das Massaker stattgefunden hatte. Für die Studenten war dies eine wichtige Erfahrung.

Bei einer anderen Gelegenheit gingen die Studenten zu einer öffentlichen Gerichtsverhandlung, die von den Bauernverbänden der Provinz Kuangtung abgehalten wurde. Man hielt Gericht über örtliche Despoten und üble Vornehme.

Die Studenten sollten auch etwas über die Bauernbewegung erfahren und gingen so zum Beispiel für eine Woche aufs Land in den Kreis Schaoguan in Nordkuangtung.

Kurz vor ihrem Abschluß gingen dann alle Studenten in den Kreis Haifeng, wo die Bauernbewegung große Fortschritte machte. Dies war die Heimat von Peng Pai, einem Mitglied der Kommunistischen Partei Chinas und Lehrer am Institut. Er hatte die Bauernbewegung in diesem Kreis kurz nach der Gründung der KP Chinas im Jahre 1921 angeführt. 1926 hatten die Bauernverbände in Haifeng 250 000 Mitglieder und ein eigenes Selbstverteidigungskorps. Peng Pai und Führer der Bauernverbände gaben den Studenten einen allgemeinen Überblick über die Bauernbewegung im Kreis. Sie sprachen über hervorragende Menschen und besondere Ereignisse und erzählten von ihren eigenen Erfahrungen. Dann teilten sich die Studenten in Gruppen auf und gingen in verschiedene Dörfer, wo sie die lokalen Bauernverbände besuchten. Sie lebten und arbeiteten dort zusammen mit den armen Bauern. Sie lernten viel über die politischen und wirtschaftlichen Bedingungen vor und nach der Bildung der Bauernverbände. Sie erfuhren, wie diese funktionierten, wie sie gegen örtliche Despoten und üble Vornehme kämpften.

Die Theorie wurde mit der Realität des Klassenkampfes verbunden. Die Studenten bekamen so eine bessere Vorstellung von der Bedeutung der Bauernschaft als Hauptkraft der Revolution.

Vom Funken zum Brand

Im September 1926 nahm der landesweite Kampf gegen Imperialismus und Feudalismus einen starken Aufschwung. Die Graduierten des Instituts kehrten in ihre Heimatorte zurück und nahmen sofort am revolutionären Kampf teil. Sie wandten die Theorie auf die Praxis an. Einige betrieben Institute, um lokale Organisatoren auszubilden, andere gingen als Parteivertreter in Dörfer, um die Leute zu mobilisieren. So entstand eine landesweite stürmische Bauernbewegung mit der Provinz Hunan als Zentrum. Das war das Ergebnis der revolutionären Linie des Vorsitzenden Mao. Die Privilegien, deren sich die feudalen Grundherren jahrtausendelang erfreut hatten, wurden abgeschafft.

Diese Bewegung war ein unschätzbarer Beitrag zum Ersten Revolutionären Bürgerkrieg.


[注释1]
Sun Yat-sen (1866—1925) hatte 1912 die Kuomintang gegründet. Unter dem Einfluß der Oktoberrevolution näherte er sich den Kommunisten an. Auf dem I. Nationalkongreß der Kuomintang stellte er die revolutionäre Einheitsfront mit der KPCh her und verkündete eine veränderte Verfassung seiner Drei Volksprinzipien (Nationalismus, Demokratie und Volkswohl). Er stellte drei politische Hauptrichtlinien auf: ,,Bündnis mit Rußland, Bündnis mit der Kommunistischen Partei und Unterstützung der Arbeiter und Bauern“.

[注释2]
Kompradorenbourgeoisie: Oberschicht der Bourgeoisie in kolonialen und halbkolonialen Ländern, die eng mit den ausländischen Kapitalisten und den feudalen und halbfeudalen Elementen im eigenen Land verbunden ist.

[注释3]
Am 30. Mai 1925 wurden Studenten von der britischen Polizei während einer antiimperialistischen Demonstration auf der Nanking-Straße in Schanghai getötet bzw. verletzt. Sofort begannen Arbeiter in Guangdschou und Hongkong, angeleitet von der KP Chinas, mit einem Proteststreik. Etwa hunderttausend Arbeiter, Bauern und Studenten in Guangdschou demonstrierten daraufhin am 23. Juni unter Parolen wie ,,Nieder mit dem Imperialismus“ und ,,Weg mit den ungleichen Verträgen“. Britische und französische Imperialisten eröffneten das Feuer auf die Demonstranten, töteten 50 Personen und verletzten 170.

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